MediCrops baut hochmodernen Gebäudekomplex zur GMP-zertifizierten Kultivierungsanlage aus.

Über einen Zeitraum von einem halben Jahr hat das MediCrops Gründungsteam ganz Mazedonien bereist um den perfekten Standort für die Umsetzung seines Vorhabens ausfindig zu machen. Die wichtigsten Eigenschaften sollten eine gute infrastrukturelle Anbindung sein (insbesondere eine ausfallsichere Energieversorgung) und eine gute Beziehung zur Gemeinde und Behörden.

Nach unzähligen Meetings mit Vorstehern der verschiedensten Gemeinden, allen involvierten Ministerien für Aussenwirtschaft, Landwirtschaft und Gesundheit, nahezu einhundert Besichtigungen, ist es schlussendlich gelungen, den heiligen Gral der Facilities zu entdecken und als Firmeneigentum zu erwerben. Ein grosszügiges Gewerbeobjekt mit weit über 3.000 m² Nutzfläche zum Start, auf einem Areal von einem Hektar.

Das Objekt verfügt über eine hochmoderne, brandneue 1,5 Megawatt Photovoltaik-Anlage, welche die doppelte Kapazität bereitstellt, die für den gesamten Betrieb der Indoor Anlage inklusive künstlicher Beleuchtung verbraucht wird. Das erspart dem Unternehmen mindestens. 150.000 Euro Ausgaben für Elektrizität – nach Mazedonischen Preisen. Dass der Strom in Deutschland oder der Schweiz etwa viermal teurer ist, verdeutlicht einmal mehr, wie treffend die Wahl des Standorts war. Mit diesem Photovoltaiksystem entfällt dieser Posten nun ohnehin komplett. Vielmehr ergibt sich daraus eine zusätzliche Einnahmequelle, da der überschüssige Strom in das lokale Netz gespeist wird.
Die bestehende Solaranlage stellt sogar ausreichend Kapazität für ein zusätzliches Gebäude mit 3.500 m² Grundfläche bereit, für das auf dieser Parzelle bereits eine amtliche Baugenehmigung besteht. Die Errichtung startet 2022/2023.

Die grenzenlose Offenheit, mit der wir überall empfangen wurden, die bedingungslose Unterstützung, die zugesagt wurde, gaben immer wieder Auftrieb und die Sicherheit, mit diesem Vorhaben am richtigen Ort zu sein. Dieser Standort, umgeben von märchenhafter Naturlandschaft, mit direktem Zugang zu Bergquellwasser und der Möglichkeit zur klimaneutralen Energieerzeugung, war das letzte Bauteil zum Erfolgsmodell MediCrops.

Die 2.500  m2 umfassende Haupthalle mit 6,50 Deckenhöhe, ist bereits mit einer Industriebelüftungsanlage ausgestattet, deren Hochleistungs-Ventilationsgehäuse das Ausmass eines Kleintransporters besitzt. Diese Anlage wird sterilisiert und mit einem modernen Mikrofiltersystem ausgestattet. Jegliche Kontamination der Pflanzen mit Keimen, Bakterien, Schädlingen und sonstigen Organismen kann so ausgeschlossen werden.

Die Anforderungen für die Erteilung der staatlichen Anbaulizenz für pharmazeutisches Cannabis sind wesentlich geringer als die, der GMP-Standards. Um Höchstpreise für medizinisches Cannabis zu erzielen, ist es wichtig, den organischen Prozess der Kultivierung von Pflanzen und deren Verarbeitung, so weit wie möglich zu standardisieren um gleichbleibende Qualität und verlässlichen Wirkstoffgehalt zu erzielen. Diese Produktionsprozesse können nach strengen Auflagen von externen Prüfinstituten zertifiziert werden. Diese Verfahren sind aufwändig und langwierig. MediCrops hat hier nichts dem Zufall überlassen und die renommiertesten Consultants für die Architektur der Anlage engagiert. Diese erarbeiten ein derart ausführliches Konzept, dass die Zertifizierung bereits vor der Erbauung erfolgen kann. Folgende Normen und Zertifikate wird MediCrops anstreben: GMP, GAP, GACP, GSP und alle betreffenden ISO Standards.

Der Gebäudekomplex verfügt zudem über Features, die der Sicherheit unseres Betriebs ideal gerecht werden. So ist das gesamte Gelände bereits eingezäunt, besitzt ein komfortables Security-Gebäude und Einfahrtstore, die es ermöglichen, die wertvolle Fracht in Transporter innerhalb des Gebäudes zu verladen.

Eine 24h Bewachung an 365 Tagen durch Polizisten ist natürlich obligatorisch. Die Polizei übernimmt sogar die Kontrolle der Mitarbeiter. Bei der Herstellung von THC-haltigem Cannabis bestehen viel schärfere Auflagen als dies zum Beispiel in der Schweiz bei der Züchtung von CBD-Hanf der Fall ist. Jeder Keimling, jede Pflanze und jede Blüte mit der im Betrieb umgegangen wird, muss katalogisiert werden und in einem Life-Cycle dargestellt werden, damit ein Missbrauch wirksam verhindert werden kann.

Ein besonderes Highlight für die Kultivierung ist natürlich der direkte Anschluss an Quellwasser von höchster Güte. Wir können es kaum erwarten, die Pflanzen wachsen zu sehen und ziehen als Sahnehäubchen die Installation eines hochwertigen HiFi-Systems in den Grow-Räumen in Betracht um die Pflanzen mit klassischer Musik und Jazz zu beschallen. Alles für die Wissenschaft!