Milliardengeschäft Cannabis – MediCrops Founder im Interview mit Wallstreet-Online

In Kooperation mit der Redaktion von 420stocks.net wurde ein Interview mit dem Gründer der MediCrops geführt. Zu finden unter folgendem Link:

https://www.wallstreet-online.de/nachricht/12135352-milliardengeschaeft-cannabis-interview-ivan-mestrangelo-gruender-medicrops-holding-ag-schweiz

Ivan Mestrangelo spricht über seine Motivation, die Entstehungsgeschichte und die Meilensteine in 2020.

Herr Mestrangelo, wir haben uns auf der ICBC in Zürich im Mai 2019 kennengelernt. Damals hatten die MediCrops praktisch frisch gegründet. Was war Ihre Motivation und wie sah die Stunde null aus?

In den Jahren davor baute ich ein Unternehmen auf, das mit pharmazeutischen Rohstoffen handelte. Dabei erhielt ich einen tiefen Einblick in Bereiche der Pharmadistribution und stand häufig in Kontakt mit Apothekern, Ärzten und sogar Patienten. Natürlich war der Hype um die globale Cannabis-Legalisierung nicht an mir vorbei gegangen. Und in meinem Heimatland Schweiz wurde der THC-reduzierte, legale CBD-Hanf zum “Big Thing”

Einige Entrepreneure in meinem Bekanntenkreis, bauten Unternehmen in diesem Bereich auf, die heute sehr erfolgreich sind.

Allerdings sah ich auch, dass der schweizer Markt für CBD-Hanf , welches hier praktisch jeder anbauen und als Genuss- bzw. Nahrungsergänzungsmittel verkaufen darf, schnell übersättigt war. Und auch wenn CBD einige gesundheitliche Benefits bietet, ist es letztlich das THC, was den wahren therapeutischen Wert hat. In der Schmerztherapie und in Behandlungen anderer schwerwiegender Krankheiten wie Krebs ist es unverzichtbar.

Während das THC haltige Cannabis heute in den USA und Kanada in etwa so gehandhabt wird, wie in der Schweiz der CBD-Hanf, benötigt man bei uns in Europa ein ärztliches Rezept für THC reiche Blüten und Extrakte, die aufgrund ihres Wirkstoffgehalts eine Alternative zu starken Schmerzmitteln sind. Beim Anbau und der Verarbeitung von Cannabis für die medizinische Anwendung gelten dieselben strengen GMP-Richtlinien wie bei anderen Arzneimitteln. In den meisten Ländern Europas ist Cannabis für den medizinischen Gebrauch legalisiert worden. Der Anbau ist privaten Unternehmen jedoch nur in wenigen Ländern gestattet und wenn, dann nur unter Auflagen wie Mengenbegrenzungen, die eine wirtschaftliche Produktion unmöglich machen. Zurzeit existiert nur eine Handvoll GMP-zertifizierter Produzenten weltweit, die aufgrund ihrer geprüften Standards Zugang zur Supply Chain erhalten und damit ihre Produkte in Europa überhaupt absetzen können. Der Markt für medizinisches Cannabis in Europa wächst rasant und die Qualität, der auf Rezept in Apotheken verkauften Cannabisprodukte und auch die Auswahl ist im Vergleich zum Genussmittelmarkt in Amerika lachhaft.

Die Preise liegen dagegen 300% höher. Der Patient wird möglicherweise an den Schwarzmarkt verloren, da er dort im guten Fall die bessere Medizin billiger bekommt. Wenn es schlecht ausgeht, erhält er ein kontaminiertes Kraut, welches ihm mehr schadet als nützt.

Meine Intention bei der Gründung der MediCrops war es, diesen Missstand zu beheben.

Hinzu kommt, dass ich vom Potential von Cannabis in der Medizin und auch vom erweiterten Nutzen der Hanfpflanze überzeugt und begeistert bin. Zum Glück bin ich gesund und konsumiere selbst weder Cannabis noch andere Medikamente. Jedoch sehe ich, wie es vielen Menschen in meinem Umfeld hilft.

Also begann ich für einen ersten geeigneten Produktionsstandort mit der Recherche nach dem Land in Europa, dessen Regierung die progressivste Cannabispolitik betreibt, ein Mitglied der EU oder zumindest Bewerberland ist und eine gute Beziehung zur EU und der Schweiz unterhält. Die zu erwartenden Produktionskosten sollten auch eine Rolle spielen. Nordmazedonien kristallisierte sich als Top-Kandidat heraus. Als das klar war, setzte ich mich in ein Flugzeug nach Skopje und ein echtes unternehmerisches Abenteuer begann. Zuallererst galt es, die Beziehungen zu den maßgeblichen Behörden und Ministerien zu etablieren. Welche Voraussetzungen mussten erfüllt sein, um eine staatliche Anbaulizenz zu erhalten? Welche Prognosen für die Zukunft der Regulierung und gesetzlichen Handhabung von Cannabis lassen sich stellen? Mit nichts außer einem festen Entschluss kam ich dort an. Hinter dem nun vorhandenen, idealen Setup mit einem modernen, massiv erweiterbaren Produktionsstandort, der Infrastruktur und einem qualifizierten Team, steckt ein großes Ausmaß an Aufopferung, vor allem auch in finanzieller Hinsicht. Denn bisher habe ich die gesamten Investitionen allein gestemmt.

Aus Ihrem Executive Summary geht hervor, dass Sie an Ihrem ersten Produktionsstandort nicht nur Cannabisblüten in industriellem Ausmaß züchten werden, sondern auch eine Extraktionsanlage und ein Labor soll angeschafft werden. Wie sieht es mit der weiteren Finanzierung aus?

Es liegen bereits Angebote vor, die den gesamten Finanzierungsbedarf für die kommenden Jahre decken würden. Doch sträube ich mich dagegen, auf diese allzu leichtfertig einzugehen. Solche Deals mit größeren Unternehmen bringen immer auch Abhängigkeiten, Exklusivverträge, Abfluss von Know-How usw. mit sich. Man kann nicht mehr so selbstbestimmt und flexibel agieren. In dieser frühen Unternehmensphase widerstrebt es mir, mich an ein Regime zu binden, mit dem man womöglich so lange über strategische Entscheidungen diskutiert, bis Gelegenheiten, die so ein junger, dynamischer Markt laufend bietet, vorbeigezogen sind. Außerdem glaube ich, dass große Konglomerate oder konzerngesteuerte Marionetten besonders in der eher alternativ angehauchten Cannabis-Szene unbeliebt sind. Von der Philosophie des «Grabbing», die unsere Wirtschaft bisher geprägt hat, glaube ich an einen Wandel zum «Sharing». Von der Wertschöpfung, die in der New Economy betrieben wird, sind nämlich viele Menschen isoliert, die eigentlich indirekt dazu beitragen. Beispiel Instagram:  13 Mitarbeiter generieren innerhalb von 2 Jahren einen Unternehmenswert von einer Milliarde Dollar. Doch was macht diesen Wert aus? Hauptsächlich die angemeldeten User, die finanziell leer ausgehen. Ich denke, dass solche Vorgänge hinterfragt werden müssen. Auch, dass bei IPOs meist die breite Masse der Kleinanleger erst zum Zuge kommt, wenn sich Banken und Broker schon längst die Taschen gefüllt haben – und damit deren Spargroschen als Kanonenfutter verheizt werden, ist für mich ein Unding.

Gerade, weil es in unserem Geschäft um eine Pflanze geht, die ja eigentlich uns allen «gehört», möchte ich auch bei der Finanzierung ein Zeichen setzen. Deshalb gehen wir diesen Weg mit einer bunten Mischung von privaten Geldgebern, die aus Überzeugung in den medizinischen Nutzen der Hanfpflanze investieren und nicht nur, weil sie ein Geschäft wittern. Ein wenig wie Crowdinvestment – nur nicht ganz so anonym. Natürlich geht es für mich als Unternehmer auch um Gewinn, den verteile ich aber lieber an viele Kleine als an einen Großen, für den es ohnehin kaum einen Unterschied macht.

Mit welcher Strategie wollen Sie im Markt mitmischen?

Die Strategie ist, eine Palette aus den hochwertigsten Pflanzengenetiken, die besondere Effektivität bei bestimmten Krankheitsbildern zeigen, unter GMP-Bedingungen zu züchten und daraus konsumfertige, für den Patienten sicher und effektiv anzuwendende Präparate in verschiedenen Darreichungsformen herzustellen. Denn jede Züchtung hat ein besonderes Profil von Cannabinoiden, die zum Teil noch gar nicht identifiziert wurden. Auch der Entourage-Effekt im Zusammenwirken mit Terpenen und anderen sekundären Pflanzenstoffen spielt eine Rolle bei der Verträglichkeit und Wirksamkeit der Heilpflanze. Wir erweitern die Palette von verfügbaren cannabinoidhaltigen Arzneimitteln in Europa signifikant. Wir sind in Mazedonien in der Lage, herausragende EU-GMP geprüfte Qualität herstellen und zu wettbewerbsfähigen Preisen anzubieten. Hier herrscht ein großer unerfüllter Bedarf. Bei Pharmadistributoren rennen wir offene Türen ein. “Wie viel und wie schnell können Sie liefern?” Ist ein Satz, der in diesen Gesprächen häufiger fällt. Das langfristige Ziel ist dann die Entwicklung von als Medikament zugelassenen Präparaten mit Patentschutz. für die gezielte Behandlung bestimmter Leiden. Zudem beobachten wir sehr genau die Entwicklung des Genussmittelmarktes, denn Luxemburg hat als erstes EU-Land den konkreten Schritt zur vollständigen Legalisierung angekündigt und damit sicher etwas losgetreten. Persönlich denke ich, dass wir kulturell den Amerikanern, Kanadiern und Holländern nicht so weit entfernt sind. Und dort funktioniert es ja auch. Der legale Markt lässt die Milliarden an das Finanzamt fließen anstatt in die Tasche der organisierten Kriminalität und der Konsument könnte sich darauf verlassen, ein einwandfreies, geprüftes Produkt zu erhalten. Hier gibt es wirklich nur eine richtige Entscheidung der Politik. Und wenn dieser Markt eröffnet wird, möchten wir mit einer Premium-Marke mit hohem Wiedererkennungswert und sympathischem Auftritt ganz vorne dabei sein. Auch ein spannendes Coffee-Shop Franchisekonzept liegt auf dem Ideenhaufen meines Partners & Marketing-Experten Benjamin Köhler.

Was ist seit der ICBC im letzten Mai passiert? Was waren für Sie die wichtigsten Meilensteine in 2019?

In unserem Geburtsjahr hatten für mich die Auswahl eines geeigneten Produktionsstandorts in Nordmazedonien und die Besetzung von Schlüsselpositionen innerhalb der MediCrops Gruppe oberste Priorität.

Die Philosophie, nach der wir arbeiten nenne ich jetzt einmal selbstbewusst «Das Beste oder nichts».

Die Suche nach einem idealen Standort für mein Vorhaben gestaltete sich zu einer wahren Odyssee. In allen Teilen des Landes wurden von mir und meinem Team mehr als einhundert Objekte in Augenschein genommen. Hinzu kommen unzählige Gespräche und Verhandlungen mit lokalen Behörden und deren Amtsträgern. Es ist ein Land, in dem man definitiv gute Beziehungen benötigt und auch bereit sein muss, sehr tief in das dortige Geschehen und die Gesellschaft einzutauchen. Nur auf diese Weise gelangt man an gesicherte Informationen, die es einem ermöglichen, die richtigen Entscheidungen zu fällen und bei einem riskanten Vorhaben ein Mindestmaß an Investitionssicherheit zu gewährleisten.

Der perfekte Produktionsstandort in Vevcani, Nordmazedonien

Können Sie Beispiele dafür nennen?

Natürlich, wie viel Zeit haben Sie mitgebracht (lacht)

Etwas von besonders großer Tragweite war, dass wir uns gegen einen Standort nahe der Hauptstadt Skopje entschieden haben. Skopje erschien mir zunächst attraktiv aufgrund der Nähe zu Universitäten und der allgemeinen Infrastruktur.

In einem gigantischen Gewerbegebiet bei Skopje standen zudem einige größere Fabrikanlagen aus der Zeit des Kommunismus zum Verkauf. Aufgrund der strengen GMP-Richtlinien, die bei der Produktion von Cannabis in pharmazeutischer Qualität für Schadstoffbelastungen gelten, haben wir die in Frage kommenden Facilities umfangreich analysiert. Boden- und Wasserproben, Radioaktivität etc..

Dabei wurden erhöhte Konzentrationen eines Halogenkohlenwasserstoffs festgestellt. Ein organisches Lösungsmittel, das unter dem Handelsnamen “Lindan” früher als Insektizid eingesetzt wurde, mittlerweile aber verboten ist.

Das war uns zu heikel und wir haben uns für die grüne Oase Vevcani entschieden. Dieser Standort ist zwar etwas kleiner als ich für den Anfang wollte und liegt in einer eher ländlichen Umgebung, dafür bietet dieser andere, unschlagbaren Attribute wie direkten Zugang zu Bergquellwasser und 300 Hektar Landfläche für Freiluftkultur in der Umgebung.

Kurze Zeit nachdem wir uns gegen das Gewerbegebiet in Skopje entschieden hatten, ereignete sich genau an dieser Stelle ein katastrophaler Chemieunfall. Es stellte sich heraus, dass dort in verrosteten Tanks hunderte Kubikmeter von eben diesem Stoff gelagert waren, welchen wir in den Bodenproben fanden.

Diese explodierten aus ungeklärtem Grund und verseuchten die gesamte Umgebung im Umkreis von 2 Kilometern.

Es kann als gesicherte Tatsache betrachtet werden, dass sich dort in den nächsten Jahren keinerlei Cannabis in pharmazeutischer Reinheit produzieren lassen wird. Wenn wir dort bereits eine Produktion aufgebaut hätten, wäre das für das Unternehmen möglicherweise das Aus gewesen. Für mich wieder ein Paradebeispiel, dass man als Unternehmer nicht vorsichtig und analytisch genug vorgehen kann und ein Top-Management haben muss, mit dem man sich zu jedem Detail intensiv im Austausch befindet.

Welche Akteure sind das in Ihrem Top Management?

Die Führung des operativen Geschäfts habe ich im vergangenen Jahr unserem CEO Toby Shillito anvertraut. Auf diese Besetzung bin ich besonders stolz, denn dieser Mann hat über 30 Jahre Erfahrung im internationalen Cannabisgeschäft, ist in der Branche bestens vernetzt und verfügt zusätzlich über geballtes Wissen über Anbaumethoden und Pflanzengenetiken. Ein echtes Einhorn und eigentlich unbezahlbar. Bei unserer Tochtergesellschaft MediCrops Macedonia Ltd.  achteten wir bei der Besetzung von Schlüsselpositionen darauf, erfahrene Leute mit Nähe zu Behörden und Ministerien zu gewinnen. Oder sogar mit direktem Bezug wie unser Botaniker Goce Georgievski (wissenschaftliche Leitung & Compliance), der gleichzeitig das Ressort Wissenschaft und Forschung des nationalen Agrarministeriums leitet.

Um aber an die wahren Koryphäen mit spezialisiertem Wissen über Cannabiskultivierung und Genetik zu kommen, ist es notwendig, in die Subkulturen einzutauchen und zu den Leuten eine Beziehung herzustellen. Dafür bedarf es viel Feingefühl. Inzwischen bewegen wir uns innerhalb eines Netzwerks von Growern, die in Cannabis-Cups für ihre Arbeit ausgezeichnet wurden. Im Prinzip zeichnet es einen Grower aus, bestimmte Genetiken zu meistern, also zu kontrollieren und weiterzuentwickeln. Das funktioniert nur, wenn der Grower eine langjährige Beziehung zur Pflanze entwickelt hat. Solche Leute arbeiten auch nicht für jeden.

Founder und Management am Cannabis Finance Forum London  (Ivan C. Mestrangelo (Mitte), CEO Toby Shillito (r), Partner Benjamin Köhler (l)

Sie sind neu in der Branche. Wie finden Sie geeignete Manpower für Ihr Unternehmen?

In der Schweiz ist die Pharmazeutische Industrie traditionell sehr stark und es sind dort Top-Universitäten angesiedelt. Ich verfüge dort über ein gutes Netzwerk. Diese Nähe ist günstig, da wir mit einer hochwirksamen Heilpflanze in den Wettbewerb mit etablierten Arzneimitteln gehen. Da braucht es Unterstützer, deren Position und Forschung Gewicht hat.

Sehr wertvoll waren für mich darüber hinaus die meisten der vielen Events, die ich gemeinsam mit meinem Team weltweit besuchte. Die ICBC in Zürich, Cannabis Finance Forum London, European Medical Cannabis Summit auf Malta etc. Hier trifft man die Menschen, die ebenfalls großen Enthusiasmus für die Pflanze und das Business leben und vor allem einige, die über geballte Kompetenz in Fachfragen wie Genetik und Extraktion verfügen. Beim Thema Cannabis, was 70 Jahre verboten war und erst seit wenigen Jahren wieder legal kommerziell angebaut werden darf, ist Personal mit Spezialkenntnissen logischerweise rar gesät. Inzwischen sind wir personell allerdings sehr gut aufgestellt.

StartUp Pitch am Medical Cannabis Summit World auf Malta

Und der Ausblick für 2020? Welche Ziele verfolgen Sie im laufenden Jahr?

Die nächste große Etappe ist die Einrichtung der Kultivierungsanlage und der Extraktion am ersten Standort in Mazedonien. Und natürlich die sehr komplexe und aufwändige Zertifizierung nach EU-GMP Standards, die von der Pflanzenzucht bis zur Verarbeitung, Lagerung und Logistik die gesamten Betriebsabläufe betrifft. Entscheidend hierbei ist neben der Architektur auch erstklassig geschultes Personal.

In der Goldgräberstimmung, die durch die Liberalisierung des Cannabis-Marktes in Mazedonien entstanden ist, wollten viele auf den Zug aufspringen und haben dabei den Aufwand für die Einführung von GMP-Standards sträflich unterschätzt. Die Voraussetzung dafür, dass ich mein Produkt auf dem Medizinalmarkt in Europa überhaupt verkaufen kann.

Die Pioniere dort haben viele Fehler gemacht, die wir nicht wiederholen werden. Für die Implementierung der Standards haben wir ein Team von Spezialisten, das früher für große Pharmaunternehmen GMP Produktionsanlagen für Arzneimittel konzipiert und abgenommen haben. Das sind Projekte, die enorm kostspielig sind und normalerweise für ein unabhängiges, junges Unternehmen schwer zu stemmen.

In diesem Fall jedoch, ist unser GMP-Partner auch gleichzeitig Importeur von Medizinal-Cannabis. Wir werden also unsere GMP Zertifizierung in „Gras“ bezahlen können. (lacht)

Ansonsten lege ich mich strategisch nicht zu sehr fest. Der Markt in Europa könnte sich wie auf dem amerikanischen Kontinent praktisch über Nacht völlig verändern. Die Stärke der MediCrops ist Agilität und so versuchen wir einfach, so gut wie möglich auf verschiedene Szenarien und Chancen vorbereitet zu sein.

Zu Beginn dieser Reise hätte ich es mir unter keinen Umständen ausmalen können, mit der MediCrops heute an diesem Punkt zu sein. Ich bin sehr zufrieden mit dem, was wir mit vereinten Kräften erreicht haben.

Einfach war es nicht, und mit jedem weiteren Schritt wird es anspruchsvoller. Trotzdem freue ich mich auf alles, was vor uns liegt.

Herr Mestrangelo wir bedanken uns für das Interview und wünschen weiterhin viel Erfolg.