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THC als Medizin

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Cannabinoide

Unter dem Fachbergriff «Cannabinoide» werden Wirkstoffe verstanden, die für die therapeutische Wirkung des Cannabis verantwortlich sind. Keine andere Pflanze der Welt enthält diese Stoffe, gemäss aktuellstem Wissensstand. Die rein-pflanzlichen Cannabinoide werden als «Phytocannabinoide» bezeichnet, um sie gegenüber synthetischen Verbindungen abzugrenzen. Das wahrscheinlich bekannteste Phytocannabinoid ist «Delta-9-Tetrahydrocannabinol», kurz THC. Gerade in den letzten Jahren hat sich zudem «Cannabidiol» (CBD) in der öffentlichen Wahrnehmug stark etabliert. Die biologische Wirkung von Cannabis wird vor allem diesen beiden Phytocannabinoiden zugeschrieben.

THC

Von allen Cannabinoiden ist THC wohl das bekannteste. Viele der therapeutischen Wirkungen von Cannabis werden direkt dem THC zugeschrieben: Dazu gehören der Abbau von Stresszuständen und Nervosität ebenso wie die Verringerung von Übelkeit sowie die Linderung von Schmerzen und Muskelkrämpfen. THC wird auch verabreicht, um die Schlafqualität von Patientinnen und Patienten zu verbessern und ihren Appetit anzuregen.

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Tetrahydrocannabinol – Strukturformel

Auch bei Multipler Skleorse, Darmerkrankungen und Epilepsie sowie diversen anderen Erkrankungen konnte die Symptom-reduzierende Wirkung von Cannabinoiden nachgewiesen werden.

Anwendungsfelder

Medizinisches Cannabis stellt kein Heilmittel dar. Das bedeutet, dass laut aktueller Forschungslage Cannabis keine Krankheiten oder Störungen beheben bzw. heilen kann. Jedoch kann die Verabreichung von medizinischem Cannabis bei verschieden Krankheitsbildern zu einer erheblichen Linderung der Symptome führen – und darüber hinaus auch das Fortschreiten des Erkrankungsverlaufs verhindern. Seit den 70er-Jahren wurden immer wieder Doppelblindstudien in Bezug auf Cannabinoide durchgeführt. Basierend auf diesem Datenmaterial kann festgehalten werden, dass sich die Wirkstoffe besonders bei der Behandlung von chronischen Schmerzen hervortun. Im Wesentlichen gilt dies für Schmerzen im Zusammenhang mit dem Nervensystem, wie etwa Schmerzen aufgrund von Nervenverletzungen. Auch bei Multipler Skleorse, Darmerkrankungen und Epilepsie sowie diversen anderen Erkrankungen konnte die Symptom-reduzierende Wirkung von Cannabinoiden nachgewiesen werden.

Einnahme

Wie gelangen die medizinischen Cannabinoide in den Körper der Patientinnen und Patienten? Dies ist die wahrscheinlich am häufigsten gestellte Frage im Zusammenhang mit medizinischem THC / Cannabis. Häufig wird der Inhalationsweg gewählt, etwa durch Verdampfen. Diese Art der Aufnahme hat verschiedene Vorteile: Der grösste besteht darin, dass auf diese Weise die Cannabinoide schnell im Körper nachweisebar sind und dadurch ihre Wirkung entfalten können. Wird ein Medizinprodukt zum Verdampfen des Cannabis genutzt, reduziert sich im Vergleich zum Rauchen die Konzentration toxischer Verbindungen, darunter Kohlenmonoxid oder Ammoniak. Zudem lässt sich durch Verdampfung konsistent THC zuführen, was zu einer höheren therapeutischen Konzentration führt.

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Da nicht alle Patientinnen und Patienten in der Lage sind zu inhalieren, hat sich die orale Einnahme, z.B. in Form von Öl, etabliert. Hierbei handelt es sich um die gängigste Form der Verabreichung bei Patienten, die sich selber medikamentieren. Eine weitere gängige Form der oralen Zuführung von Cannabinoiden ist das Trinken als Tee oder die Verarbeitung in Speisen.

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Geduld und eine langsame Erhöhung der Dosierung sind wichtige Faktoren bei der Therapie.

Dosierung

Nebst der Art der Einnahme stellt die «korrekte» Menge an einzunehmendem Cannabis die zweithäufigste Frage dar. Hierzu lassen sich allerdings keine allgemeingültigen Aussagen machen, da die wirksame Dosierung von Person zu Person unterschiedlich ausfällt. Generell gilt, dass bei der Verabreichung von medizinischem Cannabis / THC der Ansatz einer minimalen Dosierung gewählt wird. Danach wird die verabreichte Menge langsam und kontinuierlich erhöht, um die genaue Dosis zu finden, die für die jeweilige Patientin oder den jeweiligen Patient geeignet ist.

Eine langsam erhöhte Dosierung und vor allem Geduld bei der Therapie haben sich als wichtige Faktoren erwiesen, um allfällige Nebenwirkungen der Präparate zu minimieren.

Kognitive Wirkung

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